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Sanddornfreuden

Bei meinem letzten Ostseebesuch bin ich auf die kühne Idee gekommen, mal eben Sanddorn am Strand zu pflücken. Beim spazieren gehen, haben überall die prallen Büsche orange geleuchtet und da kann ich nicht anders, ich muß sofort ans einkochen denken.

Sanddorn

“Der Sanddorn gehört zu den wenigen Pflanzen, die auf Dünen gedeihen. Man findet ihn aber auch im Gebirge an Bachufern und natürlich in Gärten. Mit seinen schmalen, silbrigen Blättern und den leuchtend orangenen Früchten sieht der Sanddorn sehr attraktiv aus. Seine Früchte sind aber auch wahre Vitaminbomben und helfen gegen Vitaminmangel-Zustände und dessen Folgen. So kann man den Sanddorn gegen Erkältungsneigung und nach langen Krankheiten einsetzen.”

Wer das auch mal probieren möchte. Hier mein Marmeladen-Rezept (sehr lecker, nicht so süß):

Topf

Schritt 1: PFLÜCKEN Sanddorn sammeln (1kg) und das ist gar nicht so einfach, die Beeren wollen nämlich nicht vom Strauch ab und sind vor allem erst im Herbst reif (ich empfehle nicht wie ich bei Regen zu sammeln) und haben wie im Namen schon angedeutet Dornen.

Schritt 2: AUFKOCHEN Wer das mit dem pflücken geschafft hat (1kg) der kocht nun die Beeren mit 100ml Wasser kurz auf bis die Beeren platzen.

Schritt 3: ENTSAFTEN Jetzt kommt der lustige Teil. Die geplatzten Beeren werden nun entsaftet (ich habe dazu alles durch die Kartoffelquetsche gejagt). Dabei aber nicht wie ich alles vollspritzen. Ist schön orange.

Schritt 4: EINKOCHEN Mit 500g Gelierzucker den gewonnenen Saft sprudelnd nochmals aufkochen bis die Gelierprobe passt.

Schritt 5: ABFÜLLEN

Guten Appetit!

das bin ich im Regen

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